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Drukpa Über 300.000 Drukpa sind über die asiatischen Länder Bhutan (160.000 im Jahre 1991), Indien (105.066 in 2001) und Nepal verstreut. Man findet sie in ganz Bhutan, hauptsächlich aber in den westlichen Provinzen Ha, Paro, Thimphu, Gasa, Puriaklia, Chinukha, Dagana und Wangdue Phodrang. Die Drukpa bezeichnen ihr Land nicht als Bhutan, sondern als Druk yul – „Land des Donnerdrachens“. In Indien wurde einigen Drukpa kein Status als gelisteter Stamm gegeben, während andere unter dem allgemeinen Begriff ‚Bothia’, welcher unterschiedliche Gruppierungen tibetischen Ursprungs beinhaltet, in Erscheinung treten. Eine Quelle besagt: „Sie bewohnen hügeliges Gelände in großer Höhe, das sich durch extreme Kälte, viel Regen, mittelschweren Schneefall und dichte Wälder kennzeichnet.“ Die Drukpa leben in den indischen Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Assam, Meghalaya, Sikkim und Westbengalen. Die ersten Drukpa wanderten während der letzten Hälfte des siebten Jahrhunderts nach Indien ein. Einige Drukpa zogen nach Nepal, wo sie vorwiegend als Händler außerhalb Kathmandus arbeiten. Die Sprache der Drukpa heißt ‚Dzongkha’, was sich von den beiden Worten kha (Sprache) und Dzong (Festung) ableitet. Deshalb nennt man Dzongkha „Die Sprache gesprochen in der Festung“. Diese steinernen Festungen dominieren die Berglandschaft Bhutans von Ost nach West und waren traditionell beides – sowohl Zentren von militärischer und politischer Macht als auch Zentren des Lernens. Bhutan war über Jahrhunderte für den Rest der Welt verschlossen, weil der Drache diese Volksgruppe im festen Griff des Buddhismus hielt. Die Drukpa glauben, dass sie Buddhisten sind, seitdem der tibetische Weise Padmasambhava auf dem Rücken eines Tigers über den Himalaja geflogen kam und 746 n.Ch. in Bhutan den Buddhismus einführte. Erst in den letzten Jahren begann das Evangelium festen Fuß zu fassen. Heute leben zwischen 500 und 600 Drukpa-Christen in Bhutan, wo sie viel Elend – wie z.B. von Familien und Freunden verstoßen zu werden, Probleme bei der Förderung ihrer Bildung oder Arbeit und isolierte Einteilung auf der Arbeit – erfahren. Jungen Männern wird vorgeschrieben, mit 15 Jahren einen Gehorsamseid auf Buddha abzulegen. In Indien gibt es schätzungsweise 210 Drukpa-Christen. Mindestens fünf Missionswerke arbeiten unter ihnen. Ein Drukpa erinnert sich, wie er zum Glauben an Christus kam: „Im Jahre 1992 fuhr ich an einem sehr klaren, sonnigen Tag mit meinem Motorrad. Plötzlich verlor ich meine Sehkraft und es folgte ein beklemmendes Gefühl der Dunkelheit. Ich fuhr mein Motorrad zu Bruch und konnte danach die eine Körperhälfte nicht mehr bewegen. Damals war ich ein ergebener Buddhist und diente treu unserem Gott. Ich schickte meine Frau zum Lama, er möge sich um meinen Zustand kümmern. Der Lama sagte meiner Frau, dass einige Leute einen bösen Geist gesandt hätten, um mich zu töten und ich würde innerhalb einer Woche sterben. Meine Schwägerin war damals bereits Christin. Als sie von meinem Zustand hörte, brachte sie ihre christlichen Freunde mit zu mir nach Hause. Sie begannen zu beten und gossen Öl auf den gelähmten Teil meines Körpers. Unverzüglich war es mir möglich, mich zu bewegen; ich war vollständig geheilt. Sie predigten mir Christus und bereitwillig übergab ich Jesus mein Leben.“ Später half er mit, das Neue Testament in die Dzongkha-Sprache zu übersetzen und er hat mehr als 100 Drukpa persönlich zum Glauben an Christus geführt. Das Gebetsprofil über die Drupka aus Bhutan wurde mit Erlaubnis aus dem Buch ‚Peoples of the Buddhist world’ entnommen. Dieses hervorragende Buch, sowie auch andere Bücher können über unsere Website: www.backtojerusalem.com bestellt werden.
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