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God's Call to the Chinese Church to Complete the Great Commission ● P.O. Box 23132, Jerusalem 91230, ISRAEL ● ● 1903 60th Place, Suite M8051, Bradenton, FL 34203, USA ● ● 22 Lewin Road, Streatham, London SW16 6JR, UNITED KINGDOM ● ● 36 Nelson Street, Stepney, SA 5069, AUSTRALIA ● ● P.O. Box 181, Te Anau, 9640, NEW ZEALAND ● ● Box 2851, 187 28 Täby, SWEDEN ● ● Tanjong Pagar Post Office, P.O. Box 096, SINGAPORE 910804 ● ____________________________________________________________________________________________ |
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Ein Land im Rampenlicht Indien – das Land der Millionen von Göttern von Bruder Peter Im Frühjahr dieses Jahres hatte ich die Gelegenheit, eine große christliche Konferenz in den Niederlanden zu besuchen. Etwa 30.000 Menschen verbrachten das Pfingstwochenende in Lobpreis, Lehre und Gemeinschaft miteinander. Beim Abschlusstreffen, an dem der Schwerpunkt auf Mission lag, sprach Bruder Yun. 10.000 Menschen hörten, wie er Gott für die Dinge die Ehre gab, die Jesus in seinem Leben getan hat. Er berichtete auch über die ‚Zurück nach Jerusalem’ Bewegung (BTJ) und Gottes Ruf an die chinesische Gemeinde zur Evangelisierung Chinas und darüber hinaus. Er forderte die Konferenzteilnehmer heraus, selbst ein aktiver Teil der Vision zu sein, denn BTJ gilt nicht nur für die chinesische Gemeinde. Als Teil des Missionsbefehls ruft sie jedermann auf, sich für die Unerreichten einzusetzen, egal ob sie in China, Indien oder Amsterdam leben. In den letzten Wochen habe ich viele Emails mit Gebetsanliegen erhalten. Mir fiel auf, dass ein Land öfter genannt wurde als andere: Indien. Obwohl China noch als das bevölkerungsreichste Land der Welt gilt, wird vermutet, dass Indien China im Jahr 2030 überholt haben wird. Eine offizielle Volkszählung ergab, dass 2001 Indiens Einwohnerzahl 1,028 Milliarden betrug. Im Jahr 2030 werden 1,449 Milliarden Inder gegenüber 1,446 Milliarden Chinesen zählen. Laut einem Bericht der United News of India wird bis zum Jahr 2050 die Weltbevölkerung auf neun Milliarden ansteigen, wobei auf Indien und China 1,59 bzw. 1,39 Milliarden entfallen werden. Zusammen werden die beiden asiatischen Giganten dann 33 % der Weltbevölkerung ausmachen. Indien grenzt an Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Myanmar (Burma) sowie Bangladesch und ist deshalb ein strategisch wichtiges Land für die Vision von ‚Zurück nach Jerusalem’. Indiens Landesgröße beträgt ein Drittel derjenigen der Vereinigten Staaten, allerdings mit viermal mehr Einwohnern. Zurzeit ist Indien die größte Demokratie der Welt. Die Hauptstadt Delhi zählt über elf Millionen Menschen und dreißig weitere Städte haben eine Einwohnerzahl von mehr als einer Million. Es gibt mehr als 2.300 Volksgruppen in Indien, von denen die meisten eher auf Kulturen oder Kasten beruhen, als auf einer Sprache, obwohl es heute wenigstens 400 gesprochene Sprachen in Indien gibt. Die Amtssprache ist Hindi. Sie wird von etwa 66 % der Bevölkerung gesprochen. Über die Fähigkeit zu Lesen und zu Schreiben verfügen 62 %. 19 % der Menschen sprechen Englisch, welches die Gesetzgebungs- und Rechtssprache ist. Indiens Wirtschaft ist überwiegend landwirtschaftlicher Art, es findet aber eine schnell voranschreitende Industrialisierung und Verstädterung statt. Das Land gehört heute zu den größten Produzenten von Computern und Software. 250.000 Millionen Inder, die der Mittelklasse angehören, profitieren von dieser Entwicklung, dagegen leben mindestens 600 Millionen Menschen weiterhin in tiefster Armut. Indiens Verfassung garantiert volle Religionsfreiheit, viele sind jedoch besorgt über das momentane Zerbröckeln dieser garantierten Freiheit. Die Hindus sind in der Mehrheit (80 %), an zweiter Stelle folgen die Moslems (13 %), gefolgt vom Christentum mit zirka 5 %. Die folgenden drei Beispiele über Christenverfolgung in Indien stammen aus Berichten von „Die Stimme der Märtyrer“. - Während sie zur Beerdigung eines Gemeindemitglieds gingen, wurden acht Studenten des Beersheba Bible College der indischen Pfingstgemeinde Gottes in Maramon im Bundesstaat Kerala von mindestens fünfzehn Mitgliedern der militanten Hindugruppierung Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) angegriffen. Laut einer Meldung der Zeitschrift Compass Direct vom 16. Mai mussten alle acht wegen Verletzungen, die durch Messer und andere scharfen Waffen entstanden waren behandelt werden. Drei Studenten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen grundlosen Angriff handelte und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. - Am 1. Mai trafen sich sechzig Mitglieder der ‚König Jesu Kirche’ zum Gottesdienst im Hause von Pastor Paulraj Raju in Mangalwarapete im Bundesstaat Karnataka, als fast 500 Menschen das Haus überfielen. Laut Compass Direct vom 4. Mai, attackierten sie Pastor Raju, seine Ehefrau und andere gewalttätig. Einige Frauen wurden sexuell angegriffen, als sie versuchten, vermittelnd einzuschreiten. Bibeln und christliche Literatur wurden öffentlich verbrannt, das Mobiliar der Gemeinde zerstört. Raju, seine Frau sowie ein Ältester der Gemeinde, Herr Nagraj, wurden ernsthaft verletzt. Letzten Meldungen zufolge musste Raju im Krankenhaus bleiben. - Bewaffnet mit Sensen, Stöcken und Fackeln näherten sich am 19. April etwa 200 Hindus der ‚Believers Church’ im Dorf Lamding. Lamding liegt 21 Kilometer (13 Meilen) entfernt von Imphal, der Hauptstadt des Bundesstaates Manipur. Aufgeregt wegen einer Kirche, die in dem von Hindus dominierten Gebiet erbaut wurde, überwältigte der Mob eine Polizeistreife, die zur Sicherheit des sich noch im Bau befindenden Gebäudes abkommandiert worden war und setzten dieses in Brand. Der Polizeischutz war wegen früheren Ausschreitungen gegen die Gemeinde dort stationiert. Nachrichten differieren, aber mindestens vier Christen wurden bei dem Angriff verletzt. Bitte beten Sie: -für alle Christen, die in Indien unter Verfolgung leiden. Mögen sie in ihrer Not stark sein und die Frucht ihres Glaubens sehen. -für das Fortbestehen der Freiheit, das Evangelium in Indien zu verbreiten. -für alle unerreichten Volksgruppen in Indien. Indien hat mehr davon, als jede andere Nation auf der Welt. -für Einheit zwischen den Gemeinden (Kirchen) in Indien. -für alle im Ausland lebenden Inder, die Christen sind, dass sie ihre Landsleute erreichen mögen. |
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