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Kraft im Sturm von Bruder Yun Dieser Artikel ist Teil einer Botschaft, die Bruder Yun kürzlich vor BTJ-Mitarbeitern gab. Die Vision von BTJ (‚Zurück nach Jerusalem’) ist der gesamten chinesischen Gemeinde von Gott gegeben worden. Immer, wenn Gott eine Vision gibt, geht der Teufel dagegen vor indem er versucht alles zu zerschlagen. Satan ist es egal, wenn Christen ihre eigenen Visionen oder Pläne verfolgen. Aber wenn SEIN Geist daran arbeitet, die verschiedenen Teile zusammenzubringen die es zu einer strategischen Seelengewinnung zu Gottes Ehre braucht, ärgert sich Satan und alle möglichen Probleme treten auf. In den letzten Jahren gab es enorm viel Opposition gegen die missionarischen Bemühungen von BTJ. Aber anstatt zu erschrecken, sollten wir Mut fassen, denn die Vision kommt aus dem Herzen Gottes, und was ER beginnt, wird er immer vollenden! Zweifler gibt es immer. Sie schauen vorbei und machen sich darüber lustig, wenn Gott etwas bewegt. Wie Sanballat und Tobija (Nehemia 2, 10-20) gibt es solche, die das, von dem sie sich bedroht fühlen, ins Lächerliche ziehen. Es gibt andere, wie die zehn Spione. Sie sahen nichts Gutes im Verheißenen Land und betrachteten es als Irreführung, als Kaleb Mose berichtete: „Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen. Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sprachen: ‚Wir vermögen nicht hinaufzuziehen gegen dies Volk, denn sie sind uns zu stark.’ Und sie brachten über das Land, das sie erkundet hatten, ein böses Gerücht auf unter den Israeliten.“ (4. Mose 13, 30-32). Gott selber gab später dieses Zeugnis über Kaleb: „Nur meinen Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir treu nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es einnehmen.“ (4. Mose 14,24). Ich möchte wie Kaleb sein! Ich möchte einen anderen Geist haben als die Neinsager und Kritiker, die nicht glauben, dass irgendetwas Gutes geschehen wird, außer wenn sie selbst direkt miteinbezogen sind. Wenn es darum geht, Gott zu dienen, dürfen wir niemals unsere Aufmerksamkeit auf die Größe der Aufgabe lenken, denn das würde unsere Vision und Beigeisterung im Keim ersticken. Wir sollten unsere Augen immer auf die Größe unseres Gottes richten. Was er sagt geschieht in seinem perfekten Zeitplan, und nichts wird seinen Willen hindern, weder auf Erden noch im Himmel! „...das Wort, das aus meinem Munde geht... wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“ (Jesaja 55,11). Vor kurzem fühlte ich eine schwere Last für BTJ. Es geschehen viele gute Entwicklungen. Schulungen werden durchgeführt und mehr chinesische Gläubige ergreifen die Vision, das Evangelium den Riesen des Islams, des Buddhismus und des Hinduismus zu predigen. Gleichzeitig glaube ich aber, dass es heute eine Art Krebsgeschwür unter Gottes Volk gibt. Unter vielen Christen herrscht ein geistliches Krebsgeschwür von Unglauben. Sie können nur die Riesen sehen und sind gelähmt vor Angst. Wir müssen vorwärts drängen! Wir müssen weitereilen, BTJ ist Gottes Vision – nicht unsere eigene. Würde sie von Menschen stammen, wäre sie zum Scheitern verurteilt, aber sie ist von Gott und wir sind zum Sieg berufen! Auch ist dies keine neue Vision. Seit fast 70 Jahren war BTJ eine Vision chinesischer Gläubiger. Durch ihre Hingabe an diese Vision sind bereits viele den Märtyrertod gestorben. Ich werde immer durch Davids Vorbild in Beharrlichkeit und Treue ermutigt. Er hatte seinen Blick ständig darauf gerichtet, Gottes Willen zu tun und achtete nicht darauf, was andere taten oder gegen ihn redeten. So haben wir im 1. Samuelbuch eine bemerkenswerte Darstellung, wie David und seine Männer zurück nach Hause in Ziklag kamen und entdecken mussten, dass Amalekiter die Stadt angezündet und alle Frauen geraubt hatten. Was war die Antwort dieser mächtigen Kämpfer? Haben sie sofort angefangen, zusammen zu beten und sich aufgemacht, ihre Frauen und Töchter zu befreien? Nein! Die Bibel sagt: „...erhoben David und seine Männer, die bei ihm waren, ihre Stimme und weinten, bis sie nicht mehr weinen konnten.“ (1. Samuel 30,4). Wenn Satan Menschen benutzt, um uns zu attackieren und zu verleumden, dann lasst uns nicht herumhängen, uns selbst bemitleiden und weinen, bis wir beinahe aufgeben. So wird Gottes Absicht in unserer Generation nie vollendet. Lasst uns vielmehr im Geist der Vergebung und Sanftmut, aber auch mit Feuer und Bestimmtheit, vorwärts ziehen. Gottes Ehre steht auf dem Spiel unter den Nationen, und wir dürfen uns nicht ablenken lassen, unserem König gehorsam zu sein. Nachdem Davids Männer ihre Trauer beendet hatten, überdachten sie ihre missliche Lage und gaben David die Schuld. David, der sie von Sieg zu Sieg über den Feind geführt hatte. Während sich aber Enttäuschung breit machte, waren sie schnell dabei, David zu beschuldigen, sie wollten ihn sogar töten! „David geriet in große Bedrängnis, weil die Leute ihn steinigen wollten, denn die Seele des ganzen Volks war erbittert, ein jeder wegen seiner Söhne und Töchter.“ (1. Samuel 30,6). Ehrlich gesagt, haben meine Familie und ich uns öfter gefühlt, als ob viele unter der etablierten Gemeinde- und Missionsarbeit große Steine aufgenommen und nichts lieber getan hätten, als mich und meine Familie mit ihren Worten und Verleumdungen zu Tode zu zermalmen. Das Geheimnis der Nachfolge Gottes und das Durchbrechen der Hindernisse, die der Feind in unseren Weg wirft, liegt woanders: David saß nicht herum, indem er das Problem mit seinen Männern argumentierte und diskutierte. Auch versuchte er nicht, sie zu überzeugen ihre Meinung zu ändern. Die Bibel berichtet: „David aber stärkte sich in dem Herrn, seinem Gott.“ (1. Samuel 30,6) Der Feind hatte David und seinen Männern alles genommen, ihre Familien und ihre Habe. David fragte den Herrn, ob sie das Verlorene zurück erobern konnten und der Herr sagte: „Jage ihr [der Schar] nach... du wirst sie einholen und die Gefangenen befreien.“ (1. Samuel 30,8). Wenn Gott solch ein Wort gibt, wird kein Dämon in der Hölle fähig sein, zu verhindern, dass es geschieht. Ich habe absolutes Vertrauen, dass Gott der Gemeinde in China ein Wort gegeben hat, das Evangelium zu predigen und sein Reich unter allen Völkern des Nahen Ostens, Zentralasiens, Südostasiens und überall, wo Christus bis jetzt noch nicht genannt wird, aufzubauen. Es wird nicht leicht sein, es heißt sogar von 200 der Männer Davids: „sie waren zu müde, um über den Bach Besor zu gehen“ (1. Samuel 30,10). Wenn Sie heute das Wort Gottes vernehmen, bete ich, dass Sie ermutigt sein werden, fest zu stehen und in Gott vorwärts zu gehen, egal in welche Umstände er Sie hineingestellt hat. Geben Sie nicht auf, beugen Sie sich nicht dem Widerstand. Es ist ja lediglich, um uns zu testen und zu läutern, damit wir eine noch wirksamere Waffe in der Hand Gottes sein können. Für den Apostel Paulus gab es stets zwei Tatsachen, die seinen Dienst ausmachten: Widerstand und Wirksamkeit. Der Gemeinde in Korinth schrieb er: „Denn mir ist eine Tür aufgetan zu reichem Wirken; aber auch viele Widersacher sind da.“ (1. Korinther 16,9). Ohne Widerstand werden wir nicht so wirksam sein wie Gott uns haben möchte. Ohne Verfolgung würde es keine Erweckung in China gegeben haben, und ohne Kreuzigung gäbe es keine Auferstehung. Gott ist immer der Weg nach vorne. Er ist immer das Licht am Ende des Tunnels und der Turm der Kraft, um dem schlimmsten Sturm, den Satan uns entgegenschleudert, standzuhalten. Dort IN IHM ist es, wo wir innere Kraft, Friede und überschwängliche Freude finden! Ich habe erfahren, dass es egal ist, was um uns herum geschieht oder welche feurigen Pfeile auf uns gerichtet sind. Niemals können sie das in uns wohnende Leben Jesus anrühren. Das ist der Grund, warum so viele tausende Märtyrer durch die Geschichte hindurch trotz fürchterlicher Qualen einen mutigen Tod gestorben sind. Es gab dieses Geheimnis des inneren Ortes, den kein Mensch berühren und keine Flamme verbrennen kann. Lasst uns für eine neue Entschlossenheit und eine frische Vision beten und immerzu „aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Gedenkt an den, der soviel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.“ (Hebräer 12, 2-3)
Der ‚Zurück nach Jerusalem’-Rundbrief wird ein paar Mal pro Jahr an Interessierte geschickt. Wenn Sie wünschen, dass Ihr Name in die Liste aufgenommen oder gelöscht werden soll, senden Sie bitte eine Email an: newsletter@backtojerusalem.com Wir planen, den Rundbrief nur noch über E-Mail und die Website www.backtojerusalem.com zur Verfügung zu stellen. Er wird nicht mehr in gedruckter Form erscheinen. Bitte beachten Sie, dass BTJ eine von Gott gegebene Vision für die gesamte chinesische Gemeinde sowie für den weiteren Leib Christi in der Welt ist, um das Evangelium den Unerreichten zu predigen und den großen Auftrag zu erfüllen. Die Aufgabe, unerreichte Gebiete der Welt zu evangelisieren, erfordert die Zusammenarbeit aller Teile des Leibes Christi, ohne Ansehen des ethnischen oder kulturellen Hintergrundes. Demgemäß beansprucht dieser Rundbrief nicht, die gesamte Gemeinde in China offiziell zu repräsentieren. BTJ ist eine Vision, nicht eine Organisation. Dieser Rundbrief beabsichtigt lediglich, diese Vision auf angemessene Weise zu repräsentieren, damit Menschen beten können, dass sie Realität wird. Da Verschwiegenheit für viele Länder, die Ziel von BTJ sind, erforderlich ist, werden wir keine Angaben über Namen und Orte machen oder Informationen geben, die irgend jemanden in Schwierigkeiten bringen könnten. Für weitere Neuigkeiten und Informationen weisen wir auf unsere Webseite: www.backtojerusalem.com hin.
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